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Archäologie
Petroglyphen

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Petroglyphen sind Felsbilder. Es gibt sie über die ganze Welt verstreut; es sind wichtige Zeugnisse der Kulturgeschichte der Menschheit.

Ob in Schweden oder auf den Kanarischen Inseln, in den französischen Seealpen und in Namibia, in Neuseeland oder der Sahara - überall auf der Welt findet man Felsbilder. Die zahlreichsten Fundstellen gibt es in den USA, vor allem im Bundesstaat Utah.

Petroglyphen sind zu unterscheiden von Felsmalereien. Während Felsmalereien mit Farbe auf den Felsen gemalte Darstellungen sind, wurden Petroglyphen mit den verschiedensten Techniken in den Felsen eingeritzt. Petroglyphen sind aufgrund der verwendeten Ritztechnik natürlich viel dauerhafter, weshalb mehr Fundstellen mit Petroglyphen als mit Felsmalereien bekannt sind.

Bei der Aufzählung der Fundstellen werden wir die Unterscheidung zwischen Petroglyphen und Felsmalereien nicht so sehr in den Vordergrund stellen: Der Tourist oder der archäologisch Interessierte wird sich schliesslich beides ansehen wollen, wenn er oder sie in der Gegend ist. In Namibia z.B. kann man während seines Erlebnisurlaubs beide Formen nahe beieinander sehen - es wäre sicherlich nicht richtig, an einer der Fundstellen vorbeizugehen, weil es nicht "die richtige Art Felsbilder" ist.

Die ältesten bekannten Feldbilder sind etwa 30.000 bis 40.000 Jahre alt. Es sind also sehr alte und wichtige kulturelle Äusserungen unserer Vorfahren, die viel über das damalige Leben, die Anschauungen, über religiöse Vorstellungen und die Jagd bis hin zum täglichen Leben der Menschen damals aussagen.

Wir werden hier demnächst schon mal einige der wichtigsten Fundstätten beschreiben: In der Sahara, in Namibia, in den französischen Seealpen, am australischen Uluru (ehemals Ayers Rock), verstreut über ganz Amerika und an vielen anderen Orten auf der Welt.


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