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Archaeologie

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Die Archäologie ist die Wissenschaft von der Kulturgeschichte der Menschheit. Im Unterschied zur Geschichte stützt sie sich auf die materiellen Hinterlassenschaften der Menschen, vor allem auf Siedlungsreste und Funde am Rande der Handelswege bzw. in gesunkenen Booten und Schiffen.

Es ist - wie einmal scherzhaft, aber recht treffend formuliert wurde - die Wissenschaft vom Müll.

Bedeutung der Archäologie:

Es ist eines der Probleme der Archäologie, ihre Existenzberechtigung nachzuweisen. Ob sie eine hat, wird nämlich durchaus kontrovers diskutiert:

Keine einzige archäologische Erkenntnis nützt uns bei der Bewältigung der aktuellen Probleme unserer Zeit. Man kann auch nichts davon lernen, wie von der Geschichte. Es ist - die Archäologen mögen die Auffassung und diese WebSite verdammen - eigentlich eine ziemlich unnütze Wissenschaft. Aber es macht Spass und befriedigt die menschliche Neugier. Die Beschäftigung mit der eigenen Kulturgeschichte ist deshalb sehr weit verbreitet und von allen - selbst den ältesten Kulturen - her bekannt. Keine menschliche Gesellschaft hat sich nicht für ihre eigene Kulturgeschichte interessiert.

Bitte lesen Sie dazu die weiterführenden Darlegungen zur Bedeutung der Archäologie auf www.archaeologie.biz.

Zeitliche Abgrenzung:

Es gibt keine klare zeitliche Abgrenzung für dieses Wissenschaftsgebiet. Jede Form der kulturellen Entwicklung der Menschen ist Gegenstand der Untersuchung. Allerdings sind Funde von sehr alten Stücken (mehrere hunderttausend Jahre alt), die über die Kulturgeschichte Aufschluss geben, recht selten. Die wenigsten von Menschen bearbeiteten Gegenstände halten länger als ein paar zehntausend Jahre.

Knochenfunde von prähistorischen Menschen aber gehören nicht ins Forschungsgebiet der Archäologie, sondern zu den Aufgaben der Paläontologie bzw. der Paläoanthropologie, der Wissenschaft von der Stammesgeschichte des Menschen.

Die jüngere Kulturgeschichte hingegen ist gekennzeichnet durch schriftliche Aufzeichnungen und mündliche Überlieferung - typische Quellen der Geschichtswissenschaft.

Insbesondere für die kulturelle Entwicklung der letzten ca. 5000 Jahre - also etwa von der Zeit der ersten Hochkulturen in Kleinasien - müssen Archäologie und Geschichte (und natürlich noch mehrere andere Wissenschaftszweige) eng zusammenarbeiten: Für diese Zeit liegen z.T. aufschlussreiche schriftliche Zeugnisse vor, aber vieles muss auch durch archäologische Funde und Studien erforscht werden.

Weltwissen wird sich u.a. mit folgenden Themenkomplexen beschäftigen:

  • Etrusker und Römer
  • Wikinger und Slawen
  • Präkolumbianische Kulturen in Amerika (Mayas, Azteken, Inkas etc.)
  • Kulturgeschichte Afrikas
  • Petroglyphen (Felsbilder) und Felsmalereien

Weiterführende WebSites: Archaeologie.biz


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